Die entscheidende Frage
In dieser Phase stellte er sich eine einfache, aber ehrliche Frage: Was mache ich eigentlich wirklich gern?
Die Antwort lag näher, als er gedacht hatte – und sie überraschte ihn weniger, als man vermuten würde.
„Gartenarbeit hat mir schon immer Spaß gemacht. Schon früher bei meinen Großeltern auf dem Dorf. Dort habe ich zum Beispiel beim Bau einer Einfahrt geholfen.“
Es waren genau diese Momente, in denen er mit den Händen gearbeitet, draußen gewesen und am Ende des Tages ein sichtbares Ergebnis vor sich gehabt hatte, die ihm in Erinnerung blieben. Also begann er zu recherchieren, suchte gezielt nach Garten- und Landschaftsbau-Betrieben in der Region und stieß dabei auf einen größeren Betrieb mit Fokus auf Pool- und Teichbau. Eine konkrete Stellenausschreibung gab es nicht, lediglich den Hinweis: Wir suchen Landschaftsgärtner.
Er entschied sich für eine Initiativbewerbung bei genau diesem Betrieb, da er sein Wissen aus der Biologie sicherlich im Bereich Poolbau gewinnbringend einbringen könnte.
Was dann geschah, ging schneller als erwartet: Montag Probearbeiten, Dienstag Arbeitsvertrag.
Das Gespräch verlief unkompliziert und ehrlich. Auf die Frage „Was kannst du schon?“ antwortete er offen – ohne große Inszenierung. Danach folgte das Probearbeiten. Und schon nach dem ersten Tag war ihm klar, dass es passen könnte.
„Dieser Teamspirit, diese Dynamik – man merkt sofort, ob man zusammenpasst.“
Montag ging Pascal zum Probearbeiten, am Dienstag hielt er bereits den Arbeitsvertrag in der Hand. So schnell kann ein neues Kapitel beginnen, wenn man den Mut hat, die Richtung zu ändern.